Der Planet Venus

  • Entfernung zur Sonne
  • Radius
  • Umlaufzeit
  • Temperatur
  • Art
  • Position
  • Tageslänge
  • Masse
  • Oberfläche
  • Dichte
  • 107,6 Mill. km
  • 6.051,8 km
  • 225 Tage
  • Bis zu 497℃
  • Gesteinsplanet
  • 2
  • 243 Erdtage
  • 4,867 × 10^24 kg
  • 460.200.000 km
  • 5,24 g/cm³
Venus

Venus, benannt nach dem alten Römischen Göttin der Schönheit ist bekannt für seine außergewöhnliche Helligkeit im Nachthimmel. Sie ist unser Morgenstern und auch unser Abendstern. Dabei steckt hinter beiden begriffen eigentlich nur der Planet Venus und gar kein echter Stern. Sie reflektiert 70% des gesamten Sonnenlichts das den Planeten erreicht. Deshalb leuchtet die Venus heller als jeder andere Planet oder Stern am Nachthimmel. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine Welt voller stürme und Infernos, ganz anders als anderswo im Sonnensystem.

Venus ist der zweite Planet von der Sonne und ist der Erde von weitem sehr ähnlich. Aber aus der Nähe ist es eine ganz andere Welt. Er ist ungefähr so groß wie die Erde. Seine Struktur ist auch fast identisch, mit einem Eisenkern, einem heißen Mantel und eine felsige Kruste. Jedoch ist die Kruste mit Tausenden von Vulkanen übersät, einschließlich “Maxwell Montes”, ein Vulkan fast so hoch ist wie der Mount Everest. Venus hat auch eine dicke Schichtatmosphäre. Es ist voller Wolken und es regnet Schwefelsäure bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 360 kmh. Schneller als einige Hurrikane der Kategorie fünf.

Venus

Die Atmosphäre ist so dicht, das der Druck an der Oberfläche etwa der selbe ist wie 800 meter unter der Wasseroberfläche. Dieser Druck ist stark genug das ein Mensch auf der Oberfläche der Venus zerquetscht würde.

Die Atmosphäre besteht aus Treibhausgasen, in erster Linie Kohlendioxid welches einen extremen Fall der globalen Erwärmung verursachen würde. Die Gase fangen die Wärme der Sonne ab und die Oberflächentemperaturen steigen auf über 470 Grad Celsius an. Somit ist die Venus der heißeste Planet in unseren Sonnensystem.

Venus unser Abend -und Morgenstern

Venus ist sehr unwirklich, weder Mensch noch Technik sind in der Lage die Oberfläche des Planeten zu überleben. Einige Wissenschaftler allerdings vermuten das es nicht immer so war. Von ungefähr 2,9 Milliarden auf 715 Millionen Jahre, waren die globalen Temperaturen auf der Venus vielleicht nur ein paar Grad kälter als auf der Erde heute. Und Wissenschaftler thematisieren, das die Oberfläche flache Ozeane enthalten haben soll. Es hat genug Wasser enthalten könne um das Leben zu ernähren.

In der Atmosphäre der Venus kann es heute noch Leben geben. Etwa 50 Kilometer in den Wolken, wo die Temperatur und Oberflächendruck ähnlich wie auf der Oberfläche der Erde sind. Wissenschaftler haben merkwürdige dunkle streifen beobachtet, da scheint Ultraviolette Strahlung zu absorbieren. Ein Phänomen das Beweis des mikrobiellen Lebens ein könnte. Das Leben kann kämpfen um zu überleben, in der Atmosphäre der Venus. Aber es ist diese unversöhnliche Umgebung das sie zu einer Ikone der Schönheit macht.

Erforschung der Venus

Mehr als 40 Sonden haben diese höllische Welt besucht, aber Venus hat noch viel zu verraten. 1990 erreichte die Amerikanische Magellan-Sonde unseren Nachbarplaneten. Die früheren Venera Bilder werden durch die Magellan Daten lebendig. Die im Computer verarbeiteten Radarsignale zeichnen ein bis dahin verborgenes Gesicht der Venus. Die höhen sind leicht überzeichnet, die färben basieren auf annahmen aber sonst sind die Daten korrekt.

Aus seiner Umlaufbahn heraus hat Magellan die Oberfläche die Venus mit speziellen Bild Radar und höhen Messern gescannt. Drei Meteoriten Krater waren zu sehen, was sehr selten ist auf der Venus weil nur die größten Meteoriten bis zur Oberfläche des Planeten durchdringen können. Alle andere verdampfen vorher in der dichten Atmosphäre.

Streifen für streifen Bild für Bild erstellte die Magellan-Sonde das Oberflächenprofil der Venus. Die Magellan Daten zeigen das Venus einer der Vulkanisch aktivsten Planeten des Sonnensystems ist.

Vermutlich speien die Vulkane ihre Lava hier seit Milliarden Jahren und keiner weiss warum. Und jede weitere Eruption reichert die giftige Atmosphäre mit noch mehr Schwefel an. Die Lava formt das Gesicht des Planeten immer wieder neu, weite Teile der Venus Oberfläche haben sich erst während der letzten 500.000 Jahre verfestigt.

Venus

Trotz der zahlreichen Vulkane ist die Venus bemerkenswert flach, so wie der Grund eines Ozeans der durch stete Strömungen abgeschliffen wird. Hier scheint es, das die aufquellende Lava vom gewaltigem Gewicht der Atmosphäre plattgewalzt wurde.

Nachdem die Magellan-Sonde ihre Radarmessungen vollendet hatte wartete die nächste Aufgabe und das war Schwerkraftmessungen. Als die Sonde auf ihrer Umlaufbahn ist schwankt sie hin und her weil verschieden dichte Gesteinsmassen unterschiedliche Gravitationskräfte ausüben. Auf diese weise analysierte die Magellan-Sonde die Struktur und Zusammensetzung der Schicht unterhalb der Oberfläche.

Tiefer im inneren ist sie der Erde ähnlich, die gleiche dichte, die gleiche Kruste, der gleiche Mantel und der gleiche solide Kern. Aber im Gegensatz zur Erde hat die Venus keinen flüssigen äußeren Kern und deswegen ein sehr schwachen Magnetfeld.

Mars, Erde und Venus markieren die Zone in der Leben in unserem Sonnensystem möglich wäre. Die Venus die der Sonne näher ist, liegt im inneren Teil dieser Zone. Somit stellt sich die frage ob es hier je Wasser, Ozeane und Kontinente gegeben hat. Vielleicht vor Milliarden Jahren besagt eine Theorie, das die Sonne die hier viel heißer schien als auf der Erde die Ozeane hat langsam Verdunsten lassen.

Die Atmosphäre war mit gewaltigen mengen Wasserdampf angereichert, durch die Hitze der Sonne wurde die Atmosphäre aufgespalten und Wasserstoff entwich ins All. Die Ozeane setzten Kohlendioxid frei und so wurde die Atmosphäre immer dichter so das die wärme nicht mehr entweichen konnte. So setzte sich ein laufender Treibhauseffekt ein und heute ist die Venus in einem gigantischen Dampfdruck Topf gefangen.